Theorieprüfung PPL (H) in Freiburg

14 September 2016
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Für die Theorieprüfung fahre ich zum Regierungspräsidium Freiburg, wo die Luftfahrerprüfungen für Privatpiloten abgenommen werden. Mit dabei: mein Einladungsschreiben, den Flugnavigator, einen nicht-programmierbaren Taschenrechner, Navigationsdreieck samt Zirkel sowie Stifte und Papier.

Mit einer Handvoll Prüflingen geht es um 8 Uhr morgens los. Der multiple-choice Test wird am Computer abgenommen. Die Oberfläche ist mir schon vertraut, da die Softwareoberfläche von petersoftware (mit dieser habe ich bereits die Prüfungsfragen trainiert) zum Einsatz kommt. Die Prüfungsaufsicht kontrolliert die Anwesenheit und gibt uns eine kurze Einweisung. Insgesamt ist die Stimmung locker und gut, man sitzt an ausreichend großen Tischen und hat Platz für sein ganzen Material.

Dann ist es soweit, ich melde mich im Prüfungsprogramm an und beginne mit dem ersten Fach. Dazu wähle ich ein Themengebiet aus und starte mit der Bearbeitung. Je nach Fach ist die Anzahl der Fragen und die maximale Bearbeitungszeit unterschiedlich. Ein kleines Info-Fenster gibt aber Aufschluss über die bisher gebrauchte und noch vorhandene Zeit. Ist man mit der Bearbeitung fertig, schließt man die Prüfung ab. Danach kann man, wenn man möchte, eine kurze Pause machen oder gleich das nächste Prüfungsfach auswählen.


Die Prüfungsfächer

  1. Menschliches Leistungsvermögen
  2. Grundlagen des Fliegens
  3. Luftrecht
  4. Betriebliche Verfahren
  5. Flugleistung und Flugplanung
  6. Luftfahrzeugkunde
  7. Meteorologie
  8. Kommunikation
  9. Navigation

 

Ich halte es für sinnvoll sich vorher Gedanken zu machen, in welcher Reihenfolge man die Fächer durcharbeiten möchte. So war für mich klar, Flugleistung und Flugplanung inkl. Aufgaben zu allererst zu machen. Denn hier benötigt man einige Anlagen, muss einiges rechnen sowie mit der Luftfahrkarte arbeitet. Ist dies erledigt, konzentriert sich der Rest der Fächer überwiegend auf Fragen und kleinere Rechenaufgaben. Mir hat dies sehr geholfen.

Schließlich, nach einem langen Vormittag geht die Prüfung zu Ende.

Im Anschluss, nach einer kleinen Mittagspause wird noch das Sprechfunkzeugnis abgenommen. Wir sind zu dritt und bekommen vom Prüfer 2 Sichtanflugkarten die wir in einer kurzen Vorbereitungszeit studieren können. Ich markiere mir die jeweiligen Einflugs- und Abflugstrecken sowie die Mindestflughöhen. Ebenso schaue ich mir die Rollwege, Pisten und Vorfelder genau an.

Die Prüfung wird im Gruppenrahmen abgenommen, d.h. der Prüfer ist der Tower Lotse und wir funken mit ihm. Es werden An- und Abflüge simuliert. Dabei muss man stets den Überblick behalten, den wie im echten Leben, funken wir alle drei gleichzeitig mit dem Prüfer. Zuerst wird ein Abflugverfahren simuliert, dann folgt ein kurzes Feedback vom Prüfer, bevor das Anflugverfahren dran kommt. Schlussendlich lief es bei uns allen sehr gut, der Prüfer war zufrieden und wir haben erfolgreich bestanden!

So geht es nach einem intensiven Prüfungstag, erleichtert wieder zurück nachhause. Nun heißt es Endspurt auf dem Weg zur Privatpiloten Lizenz! Es folgen die praktische Prüfungsvorbereitung und der Solo-Überlandflug.

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